Jubiläumsjahr auf Rügen 700 Jahre Binz

Ostseebad begeht 700 Jahre Binz mit einer Beach-Party

Mit einer Beach-Party am 21. Juli 2018 feiert das Ostseebad Binz auf der Insel Rügen 700 Jahre Binz. Dabei darf von 17.00 Uhr bis 1.00 Uhr an verschiedenen Open-Air-Locations gefeiert, getanzt und gestaunt werden.

700 Jahre Binz

700 Jahre Binz
Musik und Kunst werden im Jubiläumsjahr neben Kurplatz, Promenade und Strand ebenfalls einen Platz im Binzer Kurpark erhalten. Hier soll der „Kulturkutter“ Theater, Literatur, Musik und Kleinkunst mit Picknick-Charakter eine neue Bühne geben. Geplant ist außerdem ein After-Show-Talk mit Künstlern des Binzer Musiksommers an überraschenden Orten unter dem Titel „Mett & Gräte – Meet & Greet in Binz“.

Während es am Müther-Turm, einem Wahrzeichen des Ostseebades, Singer-Songwriter-Kreationen zu hören gibt, bietet die Sunset-Stage unterhalb des Kurplatzes elektronische Klänge, unter anderem von den Bands „Raumdekor“ und „Tagträumer2 “.

Im Haus des Gastes stehen im Jubiläumsjahr spezielle Vorträge zur Historie von Binz und Prora sowie über die berühmte Bäderarchitektur auf dem Programm. Spannende Lesungen, unter anderem mit Wladimir Kaminer, wöchentliche Gastspiele der Leipziger Pfeffermühle zwischen März und November sowie die Reihe „Rügen im Film“ runden das Angebot ab.

Bis zur 700 Jahre Binz -Abschlussfeier in Prora im Dezember dürfen sich Einheimische und Gäste auf ein spannendes Jahresprogramm freuen, das unter www.ostseebad-binz.de ständig ergänzt und aktualisiert wird.

Als besonderer Höhepunkt erwartet Besucher ein Feuerwerk, das um 23.00 Uhr den sommerlichen Nachthimmel erhellt. Weitere Highlights sind die Konzerte und Theateraufführungen im Rahmen des neuen Formats „KulturKutter“ im Kurpark, die am 23. Juli starten, sowie die 1. Müther-Woche vom 17. bis 21. September, bei der dem in Binz geborenen und über die Landesgrenzen hinaus bekannten Baumeister Ulrich Müther mit einem bunten Programm gehuldigt wird.

Aus der Historie von Binz:


Der Siedlungskern von Byntze befand sich einst im Bereich der heutigen mittleren Bahnhofstraße und der Rabenstraße. Einzelgehöfte gab es in Granitz-Hof, Aalbeck und Kirchdorf. Byntze gehörte damals zum Kirchspiel Zirkow und war eher unbedeutend. Der Name Byntze kommt aus dem Slawischen. Es könnte „Ort am Schilf an der Binse“ bedeuten. Wegen des Schmachter Sees und des Zulaufs zur Ostsee, der heute verrohrten Ahlbeck. Die Großsteingräber rund um Binz deuten darauf hin, dass die Besiedelung schon weitaus früher erfolgte. Bei der Steuererhebung im Jahre 1318 war in Byntze übrigens noch nicht viel zu holen. Gerade mal fünf Scheffel Roggen, das sind umgerechnet etwa 200 Kilogramm.

Weitere Informationen: ruegen.de/700-jahre

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